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Spontanzusammenschluss
Mobilität für Behinderte
Info November 2017 
                                                                                                   
                                                                                                            
www.spontis-berlin.net  
                                                                                                   16.11.2017
Liebe Freundinnen und Freunde des Spontanzusammenschluß,
wieder hatte sich  eine interessierte Runde zusammengefunden obwohl es einigen 
Spontis immer schwerer fäl t zur Prinzenal ee zu kommen, seien es gesundheitliche 
Probleme, andere wichtige Termine, Schwierigkeiten mit SFD oder ÖPNV.  
Vor offiziel em Beginn mit Tagesordnung werden auch kleine interne Dinge besprochen  
oder Erfahrungen ausgetauscht. Es ging um die Magnetkarte für den >SFD<, die einige  
Spontis schon in neuer weißer Ausfertigung haben. Sie werden nach und nach ausge-
tauscht oder wenn die alte Karte defekt ist.
Tagesordnung
TOP 1:
 Weihnachten steht vor der Tür
TOP 2: Bericht vom >Landesbeirat für Menschen mit Behinderung< 
 Beate E.und Evelyn.B
TOP 3: Wal -Toiletten.Beate E.
TOP 4:  Ersatz-E-Stuhl  für Wohnung Roman D.
TOP 5: Verschiedenes 

TOP 1:Weihnachten 
Karin Hennig fragte, ob wir das letzte Plenum im Jahr wieder weihnachtlich gestalten   und 
wünschte es sich. Allgemein wurde das begrüßt und man dachte an lecker Braten etc. Klaus 
vom Haus wurde gefragt und er meinte er würde wieder was leckeres zaubern Ente oder/ und 
was anderes, z.B. Pute für Leute, die es etwas magerer mögen. Der Vorschlag wurde allge-
mein gut angenommen.

TOP 2:Landesbeirat
Beate E. berichtete von der Sitzung im Landesbeirat. Z. Zt. geht es viel um Gesetze, 
was hier den Rahmen unseres Infos sprengen würde. Sie brachte dort vor, dass es 
wichtig wäre, über den >Fahrgastbeirat< zu reden, da beim Sonderfahrdienst z. Zt wie-
der einiges schief läuft und im >FGB< auch Vakanzen (nicht besetzte Stellen) sind.. Auf 
Grund unseres Berichtes beim Fahrgastbeirat am 26.09.2017 stel te Herr Clauß (Se-
natsverwaltung Soziales) fest, dass die WBT ihren Vertrag nicht erfüllt habe. 
Sein Erschrecken gipfelte in der Frage, „Was soll ich nun -tun?“

Beate teilte mir einige Tage nach dem Plenum mit, dass sie ein Schrb. an den Landes-
beirat  mit nachfolgendem Text geschrieben hat, mit der Bitte den Brief auch hier zu 
veröffentlichen.
Suche nach neuen Mitgliedern für den Fahrgastbeirat!                                            Berlin, den 
15.11.2017
Sehr geehrte Damen und Herren!

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Wir wenden uns an Sie als Berechtigte für den Sonderfahrdienst mit der Bitte um Ihre Kraft 
und Zeit für den schon seit langem bestehenden Fahrgastbeirat.
Wir suchen neue Mitstreiter, die sich auch trauen, Ihre Meinung zu äußern. Nur mit einem star-
ken Fahrgastbeirat kann sich der Sonderfahrdienst zum positiven verändern.
Wir treffen uns al e 2 Monate an jedem letzten Dienstag im Monat in der Oranienstraße 106 in  
10969 Berlin, um 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Je vielfältiger der Beirat in Bezug auf seine Mitglieder ist, desto konstruktiver können wir arbei-
ten.
Sollten Sie Interesse haben melden Sie sich bei 
Frau Heike Schwarz-Weineck 
Leiterin des Büros der Landesbeauftragten für Behinderte sowie der Geschäftsstel e des Lan-
desbeirates für Menschen mit Behinderung  in der Oranienstraße 106 in 10969 Berlin   Tel.   
9(0)28 2838     Fax:  9(0)28 2166
mailto:heike.schwarz-weineck@SenIAS.berlin.de
Mit freundlichen Grüßen
Die Mitglieder des Fahrgastbeirates:
 Evelyn Borchert Mail: evelynborchert@yahoo.de  Tel.: 33 22 33 2,
Beate Ender Mail: be-644069@versanet.de ~~ Tel.: 211 55 82                      
Auf Grund unseres Berichtes beim Fahrgastbeirat am 26.09.2017 stellte Herr Clauß 
(Senatsverwaltung Soziales) fest, dass die WBT ihren Vertrag nicht erfüllt habe. 
Sein Erschrecken gipfelte in der Frage, „Was soll ich nun -tun?“.......
Von Beate und Evelyn wurde ein Forderungskatalog an den Senat mit 21 Punkten er-
stellt, der mit folgendem Text abschloss Zitat: >Der Sonderfahrdienst ist eine Dienst-
leistung des Landes Berlin. Er soll den schwer und schwerstbehinderten Men-
schen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Dies sind Menschen, die  
eine  oder   mehrere   schwere   Behinderungen   haben.  Zu   diesen   Behinderungen  
kommen meist noch verschiedene Krankheiten, die oft aus der Grundbehinde-
rung resultiert. Die meisten Fahrgäste sind auf Hilfe angewiesen, die oft eine So-
zialstation zu festen Zeiten leistet, deshalb muss der Sonderfahrdienst pünktlich 
sein.<
Beate und Evelyn waren am 9.11. im Abgeordnetenhaus bei de „Linken“ mit die-
sem Forderungskatalog und haben auch gut Gehör gefunden. Allerdings ist es  
auch so, dass selbst die Abgeordneten nicht in die Ausschreibung einsehen dür-
fen, angeblich wegen „Vorteilsnahme“......Die Abgeordnete Frau Fuchs hat ver-
sprochen, dass sie mit Herrn Claus und Herrn Allert über die Forderungen reden  
wird. Seit die Ausschreibung europaweit gemacht wird, geht sie dann über eine  
Anwaltskanzlei. 
Beate warf dazu ein, dass es mit der Toilettenausschreibung ebenso ist. Wir soll-
ten verlangen, dass  Leute aus der Anwaltskanzlei in den Fahrgastbeirat eingela-
den werden, damit sie wissen über welche Klientel verhandelt wird. Erfahrungen  
kann man von diesen Leuten nicht erwarten.
           Es kommt auch der Gedanke auf, der >FGB< nur noch eine Alibifunktion  
hat und man nicht mehr mitmacht. Dann aber hat man keine Gelegenheit doch et-
was zu bewirken.
Aus dem Plenum kam der Vorschlag, die SFB-Zentrale mal wieder zu“besuchen“.  
Dazu wurde entgegnet, dass die Zentrale nicht  barrierefrei ist und man uns dort  
sonst was nur erzählt. Evelyn B. teilte mit, dass das Gespräch bei den Abgeord-


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neten bewirkt hat, dass Frau Fuchs mal die Zentrale aufsuchen will und außer-
dem eine Anfrage machen will welche Kosten für die Schulung der Fahrer und  
Beifahrer (die nicht stattfindet) entstehen. Ferner     was bei der EDV verbessert  
werden kann und welche Kosten für die Bedienung des Notrufs beim SFD/WBT  
nach 17 h entstehen.
Irgendwie herrscht z. Zt bei den SFD-Berechtigten Ratlosigkeit, was man noch  
tun kann. Von der Senatsverwaltung wird erklärt, dass kaum Beschwerden über  
den Fahrdienst eingehen. Es wurde ja mal ein Fragebogen dafür entwickelt. In  
der Praxis ist es aber doch so, dass viele Fahrgäste, bei denen Grund zur Be-
schwerde vorliegt, nicht die Kraft, die Zeit oder die Fähigkeit haben schriftliche  
Beschwerden   zu   verfassen.   Außerdem   hat   fast   jeder   von   uns   noch   anderen 
„Schriftkram“ mit Behörden Krankenkassen etc. zu verfassen. Außerdem haben 
auch viele schon resigniert.
Beate berichtete noch, dass im >LB< noch die Rede vom „Taxi für alle“ war und  
dass jetzt 4 Mio.  dafür bereitgestellt werden sollen die aber auf mehrere Jahre  
aufgeteilt werden. Bisher war nur der VW-Caddy favorisiert, der nicht für alle Rol-
lis  geeignet ist. Jetzt sollen noch andere Firmen getestet werden. 
TOP 3: Wall-Toiletten  
Zum  Toilettenthema  gibt es nichts Neues. Angeblich sol  die Finanzierung gesichert  
sein, wie uns auch aus dem Arbeitskreis Selbstaktiv mitgeteilt wurde aber als Problem  
taucht auf, dass Grundstück auf dem die Toilette steht, Wal  gehört. Das erschwert die  
Verhandlungen.
Inzwischen wird auch das Toilettenproblem in anderen Kreisen aktuell. Ich bekam von 
Christine Schmidt -Statzkowski, einer Pflegesachverständigen die sich  massivst über 
die Tatsache, dass die Wall Toiletten in Berlin geschlossen werden sollen.ärgert. Das 
bedeutet, dass alle Menschen mit einem Handikap und eine Inkontinenz nicht mehr 
Lage sein werden im öffentlichen Bereich auf die Toiletten zu gehen. Ich habe mehrere 
Anfragen formuliert, die jedoch keinen Erhalt dieser Toiletten bewegt haben.
Sie würde sich gern unseren Aktivitäten anschließen bzw. schlägt selbst vor: Zitat: Mei-
ne Idee lautet nun: wir sollten mindestens 150 Rollstuhlfahrer aktivieren, damit wir an 
einem Donnerstag zur Sitzung im Abgeordnetenhaus einen so genannten Toiletten-
streik einberufen. Die Idee ist, dass die Senatorin Breitenbach dargestellt hat, dass in 
allen öffentlichen Gebäuden Toiletten für Menschen mit einer Behinderung zur Verfü-
gung stehen. Das Abgeordnetenhaus ist in dieser Form ein öffentliches Gebäude, und 
weist mehrere Toiletten für Menschen mit Behinderung auf. Diese ganze Aktion müsste 
selbstverständlich von der Presse begleitet werden, und ist eine besondere Herausfor-
derung, da es ziemlich schwierig sein wird durch die Kontrollen im Bereich Sicherheit 
zu kommen.
TOP 4:Ersatz-E-Stuhl 
Roman D. fragte an, was er machen kann bzw. ob jemand weiß ob das rechtens ist, 
dass er im ÖPNV von eoinem Busfahrer nicht mitgenommen wurde weil er keine Be-
gleitperson hatte. Er ist in der Lage selbstständig mit dem Bus zu fahren.
Ein anderes Problem ist für ihn, dass er ohne E-Stuhl in der Wohnung  nicht in der 
Lage ist, sich selbst in einem Falter  fortzubewegen, da sein E-Stuhl länger zur Repara-
tur ist.  Er fragt, ob er für die Wohnung einen E-Fix bekommen muss. Aus dem Plenum 
wurde ihm ein Sanitätshaus benannt, wo er gut beraten und bedient wird.


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TOP 5: Verschiedenes
a)Annette K. berichtete von neuen Ausstellungen im Barberini, die gut für Rollis geeig-
net ist.
b)Die neue Wache „Unter den Linden“ ist jetzt barrierefrei.

 
Es wären bestimmt noch weitere Themen auf  den Tisch gekommen aber  die Zeit war 
fortgeschritten, die ersten SFD-Busse zur Abholung kamen und  al gemeiner Aufbruch 
begann.

Wie schon üblich, hatte uns das Team der Prinzenallee wieder mit einer tollen Mahl
zeit für 2,--€ verwöhnt, wir sagen Dankeschön!

Für  Druck und Versand der Infos werden wieder Kosten entstehen.
Darum hier unsere Konto-Nr.:
Postbank – Sparbuch: Anita Borrusch, IBAN: DE63201100222810751063
Allen Leuten, die etwas eingezahlt haben, ganz vielen Dank, ebenso denen, die im Ple-
num oft unseren >Spontius< gefüttert haben.
 
Das nächste Plenum findet wie immer am 2. Donnerstag
 des Monats statt: 
am 14.Dezember 2017 von 17.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr,
im Nachbarschaftshaus Prinzenallee – Gemeinschaftsraum 
im Hof- Prinzenallee 58, Berlin-Wedding.
 
Das war`s mal wieder! Allen Spontis, die nicht zum nächsten Plenum kommen können, 
sowie deren Freunden und Angehörigen wünschen ich eine gemütliche Adventszeit, 
schöne Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr nur gute Tage.

Bis zum nächsten Plenum grüßen die Spontis
Anita Borrusch  Tel: 743 63 02      Mail: anita.kob@t-online.de 

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